Hier seht ihr die Projekte, die über das Kinder- und Jugendbudget Potsdam 2025 & 2026 gefördert wurden.
Ein selbstorganisiertes Team der Potsdamer Jugend macht Theater!
Von März bis Juli wird in Potsdam ein farbenfrohes, abenteuerliches Musical-Märchen über die Liebe zur Natur „Die Nacht am Tag“ aufgeführt. Während der Proben erstellen wir, das Team von Theater ETHER e. V., gemeinsam die Musik und proben die Lieder live. Wir erarbeiten die Tänze und setzen das Drehbuch Stück für Stück aus unseren Lieblingsmärchen der Kindheit zusammen. Denn sie alle verbindet die Nähe zur Natur und der Schutz dieser. Mit unserem Musical möchten wir in erster Linie Liebe und Fürsorge für die Umwelt wecken, aber auch den Teilnehmern des Projekts und dem Publikum schöne Emotionen schenken.
Wir laden alle zu unserem wundervollen Musical ein! Eine der Aufführung ist am 25.04.26 im Treffpunkt Freizeit. Um Informationen zu den Aufführungen zu erhalten und ein Ticket zu kaufen, folgt dem Link: https://www.eventim-light.com/de/a/6628b95d18a354021b100095
Ein Musical für die ganze Familie!
Möchtet ihr der Truppe als Schauspieler oder Musiker beitreten? Das ist jederzeit möglich – schreibt uns einfach eine E-Mail: etherlivemusictheatre@gmail.com
Am 27. Juni 2026 wird das Veranstaltungskollektiv takeoff die Afterparty des Fahrrad CSD im Spartacus in Potsdam hosten. Neben Musik (Hard Trance/Techno) wird es auch andere Angebote wie z.B. eine Spiele-und Malecke sowie ein Lagerfeuer geben. Genauere Informationen folgen in Kürze.
Vom 20. März - 22. März 2026 fand eine Kunstaustellung der jungen ukrainischen Künstlerin Mariia Koval im Freiland in Potsdam statt. Dieses Projekt handelt Gefühlen und Emotionen, die sich nicht immer in Worte fassen lassen- von dem, was schwer auszusprechen ist, sich aber leichter visuell darstellen lässt.
Weitere Informationen erfolgen in Kürze.
Ein Projekt vom Stamm Alanen - Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
Das Ziel ist es, mit Jugendlichen ein bis zwei eigene Seifenkisten zu bauen, um damit am Seifenkistenrennen am 9. Mai 2026 in Bergholz-Rehbrücke teilzunehmen. Dabei sollen handwerkliche Fähigkeiten erlernt und verbessert werden, das Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichen gestärkt werden sowie der Spaß und die Kreativität natürlich an erster Stelle stehen.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Wir von Takeoff haben am 17. Januar 2026 mit Hilfe des Kinder- und Jugendbudgets zum zweiten Mal einen Rave im Spartacus Potsdam veranstaltet.
Unser Fokus lag diesmal darauf, Leute in der Winterzeit zusammenzubringen und ihnen eine schöne Zeit zu ermöglichen. Es ist einfach so, dass wir selber wissen, wie schwierig die Wintermonate sein können. Wir wollten damit einfach vielen Gleichaltrigen mal eine Nacht bieten, wo sie aus dem ermüdenden Winteralltag rauskommen können.
Aufgrund unseres diesmaligen Konzepts war es uns möglich, kostenfreien Eintritt zu machen, was am Ende auch zu einer hohen Besucherzahl geführt hat. Wir konnten damit vor allem ein eher jüngeres Publikum ansprechen, womit wir ziemlich glücklich waren, da wir genau die gewünschte Zielgruppe ansprechen konnten.
Wie immer haben wir einen starken Fokus auf DIY. Wir haben wieder unsere eigene Soundanlage und unsere eigene Lichttechnik genutzt, diesmal mit einem stärkeren Fokus auf Visuals.
Hallo, wir sind takeoff, ein Veranstaltungskollektiv aus Potsdam, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat Raves einer Generation an Jugendlichen näherzubringen, welche diese aufgrund der Corona Pandemie nie wirklich miterleben konnten und keine Bezugspunkte dazu hatten. Bisher. Und das wollen wir ändern.
Wir haben am 27.9.2025 einen Rave im Spartacus auf dem Freiland-Gelände veranstaltet mit dem Thema Mario Kart / Videospiele. Unsere Idee war ein Hobby zu nehmen was viele haben (Videospiele) und basierend darauf ein Event zu gestalten.
Zum Beispiel ist unsere Werbung an das Videospiel Mario Kart angelehnt und wir haben uns entschlossen eine Wii in die Chill Area zu stellen an denen Leute diverse Videospiele spielen konnten. Wir waren ein bisschen aufgeregt, weil es zum einen unser bisher größtes Event war, da wir mit dem Berliner Kollektiv nogravity zusammengearbeitet haben und zum anderen weil an dem Tag 7 andere Events stattgefunden haben, die eine ähnliche Zielgruppe hatten.
Nichtsdestotrotz wurden unsere Erwartungen übertroffen und haben auch sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. Die Leute fanden:
1. das Lineup sehr gut (wir hatten diesmal einen Flinta*-Fokus, was sehr gut funktioniert hat)
2. das ganze drumherum mit Deko, dem Stagedesign, den Pop Up Stores (Schmuckläden) und
3. unsere selbstgebaute Anlage
Wir von Takeoff haben den Anspruch so viel wie möglich selber zu bauen. Von den Lautsprechern über die Lichtsoftware/das Lichtpult bis hin zur Deko (wie z.B. eine Monitorwand) haben wir alles selber gemacht. Dementsprechend waren die Woche vor dem Event sehr angespannten mit vielen Hochs und Tiefs, sind aber nach dem Event überglücklich, das alles dann doch funktioniert hat.
Wir konnten unsere selbst gesteckten Ziele erreichen: unter anderem, dass wir vor allem jüngere Jugendliche ansprechen konnten.
Dabei müssen wir uns auch nochmal ganz ganz doll bei dem Stadtjugendring Potsdam e.V. bedanken. Ohne die Förderung des Kinder- und Jugendbudgets würden wir nicht mit einem so guten Gefühl da am Ende rausgehen und könnten solche Events nicht zu so einem Preis anbieten.
„Fotzen Fetzen Faschos – Solikonzert für das Rechenzentrum und Gaza“
Die gesamte Organisation haben wir, Amadé und Yourina, übernommen. Am Abend selbst haben uns rund 35 Freund*innen unterstützt – sei es beim Aufbau und Abbau, an der Tür, an der Bar, bei der Awareness-Arbeit oder bei der Security. Die Veranstaltung fand am 6. September 2025 im Rechenzentrum Potsdam statt.
Wir haben ein Solikonzert mit mehreren FLINTA*-Artists organisiert. Ziel war es, einerseits Spenden für Gaza und den Erhalt des Rechenzentrums zu sammeln, andererseits aber auch einen politischen und kulturellen Raum für junge Menschen in Potsdam zu schaffen.
Das Konzert war geplant als Zeichen gegen Rechtsruck, Verdrängung alternativer Kultur und für mehr jugendliches, politisches Engagement.
Geplant war ein Abend mit 4–5 Künstler*innen, DJs und Awareness-Team, der von ruhigeren Tönen bis zu elektronischer, tanzbarer Musik aufgebaut war.
Herausforderungen ergaben sich durch kurzfristige Absagen und fehlende Unterstützung bei der Technik. Dennoch konnten wir ein starkes solidarisches Netzwerk mobilisieren und viel Erfahrung in der Projektumsetzung sammeln.
Wir haben das Projektgeld für Getränke, Essen/Verpflegung und Fahrtkosten verwendet. Das gesamte Budget wurde eingesetzt und hat dazu beigetragen, dass das Konzert umgesetzt werden konnte.
Das PACE Festival kehrte im Oktober wieder zurück in die Räume des Rechenzentrums Potsdam und bot den Besuchenden über drei Tage ein vielseitiges Programm zwischen Ausstellung, Performances, DJs und Konzerten. In facettenreichen Räumen setzte das Festival progressive Impulse, wagte künstlerische Experimente und lud dazu ein, neue Formen des Zusammenkommens und Erlebens zu entdecken. Dabei diente das Rechenzentrum als perfekter Ort für künstlerische, (sozio)kulturelle und kreative Begegnungen in Potsdams Mitte. Das Festival wurde am Freitag mit einer Vernissage / Performance eröffnet und am Samstag fand der Haupttag statt. Das Programm bestand aus vier Konzerten und vielen weiteren Performances. Bei den Konzerten sind Athenais, Crome, Dolphin Love und Ildiko aufgetreten. Am Samstag ab Mitternacht ging es dann weiter zur Aftershow im Spartacus. Aufgrund der Nähe des Rechenzentrums zu Wohngebäuden haben wir uns entschieden, für die Party mit dem Kollektiv Non Grata zusammenzuarbeiten. Am Sonntag wurde die Ausstellung zum Ausklang eröffnet. Die Medienkunst-Ausstellung mit dem Titel SEQUENZEN wurde von XENORAMA kuratiert. Das Ziel war es die Ambivalenz algorithmischer Systeme zu erkunden. Datenströme prägen unsere Wahrnehmung und Lebensweise, verdichten komplexe Realitäten zu hilfreichen Prognosen, aber auch zu normierten Mustern und steuern damit zunehmend, wie wir denken, handeln und die Welt verstehen. Dabei entfalten die komplexe Prozesse ein vielschichtiges Eigenleben, das zwischen Berechnung und Unvorhersehbarkeit oszilliert. Die gezeigten künstlerischen Positionen reflektieren die Logik und Ästhetik von sequenziellen Systemen und loten ihr Potenzial zur Narration, Fragmentierung, (Neu-)ordnung und zur Erschaffung eigener Realitäten aus.
Dabei waren die Kunstwerke: DAS DING (BY MARGARITA GEHL, JONAS PESCHEL & CONSTANTIN RUCHAY), DOPPELGÄNGER (BY JIM KRAMER, ROSI PERNTHALLER), DOTYK (BY VARVARA HRYHOROVA, FERNANDA CANDAS & ANASTASIIA SVIDERSKA), TRIP BUS (BY HENNING GÜNTHER (AKA HENN MILLER), BARBARA STEINITZ, OSCAR LOESER, CLEMENS KOWALSKI), ODRAZ (BY VARVARA HRYHOROVA), THE SPACE BETWEEN (BY CHARLOTTE TRITT, EMILIA GENTIS, PETER SCHAUB), WATER (BY SEOYEON LEE) und FOSSIL_LIFE (BY CRAIG HARVEY).
Ohne die Mittel aus dem Kinder- & Jugend Budget wäre dies nicht möglich gewesen. Insgesamt kamen über 500 Gäste.
Über 6 Millionen Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren besitzen eine eingeschränkte Lesekompetenz und haben teils Probleme, mehr als einzelne Buchstaben und Wörter zu lesen und zu verstehen. Zugleich sind KI-Anwendungen besonders im Jahr 2025 immer mehr auf dem Vormarsch; sie vereinfachen unseren Alltag, helfen bei Fragen und erklären uns Unverständliches mit immer besser werdender Genauigkeit. Doch häufig wird die Barrierefreiheit dieser Anwendungen bemängelt: Die Ausgaben der KI-Modelle sind teils schwer zu verstehen.
"Jacob"- die KI in leichter Sprache zeigt, dass es anders geht: Im Rahmen des durch das KiJu-Budgets geförderten Projekts wurde ein vollständig öffentlich verfügbares Modell entwickelt und trainiert, dass die sogenannte „Leichte Sprache“ auf Anweisung mit hoher Genauigkeit beherrscht. Die Zielgruppe sind hierbei in erster Linie Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Dabei wurden die bereitgestellten Gelder genutzt, um einen Datensatz aus Konversationen in „Leichter Sprache“ zu generieren und im Nachhinein Server in der Cloud gemietet, um ein bestehendes europäisches Sprachmodell auf dem Datensatz zu trainieren und zu testen.
Das digitale Projekt wurde im Herbst 2025 durch einen 17-jährigen Schüler des Humboldt-Gymnasiums in Potsdam umgesetzt und kostete insgesamt unter 130 € für dessen vollständige Entwicklung. Zusätzlich zum KI-Modell wurde ein wissenschaftliches Begleitwerk verfasst, welches die Errungenschaften des Projekts reproduzierbar machen soll.
Von der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und unabhängigen Prüfer:innen mit Unterstützung der Beauftragten für Menschen mit Behinderung konnte eine Angleichung der Ausgaben an die Regeln der „Leichten Sprache“ bestätigt werden, jedoch auch Probleme mit der Kommasetzung und Stabilität der Server-Infrastruktur. Diese werden in naher Zukunft behoben. Die KI kann zukünftig kostenfrei genutzt werden. Der Link wird noch bekannt gegeben.
In unserem Jugendmusiktheaterverein „MusicalMinds Potsdam e.V.“ nutzen wir als Ensemble immer auch unsere Stimme auf der Bühne. Uns ist dabei aufgefallen, dass es in Potsdam wenige Angebote für Kinder und Jugendliche gibt, die auf Stimmbildung abzielen, obwohl die Stimme doch so ein wichtiges Werkzeug ist, um auf der Bühne und darüber hinaus selbstbewusst, präsent und ausdrucksstark sein zu können.
Wir haben deshalb einen zweitägigen, umfangreichen Stimmbildungsworkshop organisiert, der sich mit genau diesem Thema beschäftigen und demnach dem Bereich Kunst und Kultur, aber auch Bildung zugehörig sein sollte. Durchgeführt wurde der Workshop am 25. und 26.10.2025 im Treffpunkt Freizeit in Potsdam jeweils von 10-17 Uhr. Wir wollten explizit Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren ansprechen, die ein Interesse, aber nicht zwingend Vorkenntnisse im Bereich Stimmbildung haben.
Insgesamt haben 16 Personen (alle aus dieser Zielgruppe) entweder an einem Tag oder an beiden Tagen teilgenommen. Besonders gefreut hat uns, dass wir nicht nur Personen aus unserem Verein, sondern auch außenstehende Personen erreichen konnten. Durch die Förderung des KiJu-Budgets konnten wir den Workshop für alle Teilnehmer*innen kostenlos anbieten und von der Förderung Raummiete und Honorare für professionelle qualifizierte Übungsleitende bezahlen. Wir haben uns sehr gefreut, dass das möglich war, da kostengünstige Angebote im Bereich Stimmbildung sehr rar sind und wir so das Thema für alle interessierten Personen zugänglich machen konnten. Die Projektförderung haben wir mit den genannten Posten vollständig ausgeschöpft.
Inhaltlich haben wir den Workshop in vier Module („Die Stimme entdecken – Vom Atem zum Wort“ sowie „Stimme einsetzen – Texte lebendig gestalten“ mit Prof. Rainer Wolf und Dennis Jankowiak; „Bewegung – Atem – Stimme“ mit Julie Wolff; „EinKlang: Stimme und Körper im Ensemble entdecken“ mit Susette Preißler) unterteilt. Das Feedback war sehr positiv, die Inhalte wurden von vielen Teilnehmenden als sehr lehrreich empfunden. Hervorgehoben wurden z.B. neue Kenntnisse im Bereich Atmung, Betonung und Rhythmus. Wir hatten uns die Stärkung stimmlicher Fähigkeiten und mehr Selbstvertrauen bei den Teilnehmer*innen erhofft und auf Basis des Feedbacks können wir das als erreicht betrachten.
Wir danken den Modulleitungen, die uns so wunderbar unterstützt und angeleitet haben sowie dem Team des KiJu-Budgets, ohne das wir dieses Projekt nicht hätten umsetzen können!
Wir sind Jugendliche aus einem Jugendverband in Potsdam, den Jungen Humanist*innen. Mindestens einmal wöchentlich treffen wir uns um zu quatschen, Themen zu besprechen, die uns bewegen, Spiele zu spielen und einfach mit lieben Menschen Zeit zu verbringen. Damit wir uns richtig wohl und angekommen fühlen, fehlte uns immer etwas Gemütlichkeit und Möglichkeit uns wirklich als junge Menschen austoben zu können. Jetzt hat sich die Möglichkeit eröffnet, mit Hilfe des Kinder- Jugendbudgets, einen Chillraum für JuHu and friends einzurichten. Der Raum muss im Moment noch ausgeräumt und renoviert werden, bevor wir unsere Möbel hineinstellen können, aber wir freuen uns jetzt schon sehr darauf, bald einen gemütlichen Rückzugsort zu haben und sind fleißig in der Planung, ihn nach unseren Vorstellungen einzurichten. Die Sitzsäcke sind schon da und bieten uns einen Vorgeschmack auf den Chillraum.
Neben JuHus sind auch Freund*innen der JuHus willkommen und andere Jugendliche, die Lust haben mal vorbeizukommen. Solange wir sicherstellen können, das wir den Raum auf- und wieder abschließen können, sind auch andere Jugendgremien willkommen, die in der Potsdamer Innenstadt mal einen gemütlichen ruhigen Ort für eine Sitzung oder ähnliches benötigen.
Was habt ihr gemacht?
* Wir sind zirkusbegeisterte Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren und haben von Oktober bis Dezember 2025 ein Zirkusprojekt zum Thema Emotionen und Gefühle gemacht. Unsere Aufführung fand am 14.12.2025 im Zirkuszelt "Montelino" statt.
* Wir haben im November ein Trainingswochenende mit Übernachtung durchgeführt, bei dem wir intensiv für die Aufführung geübt haben.
* Wir waren bei einer Schneiderin im Jugendclub "Ribbeckeck", die uns mit den Kostümen unterstützt hat und wir haben ein Bühnenbild gebastelt.
* Wir haben uns Gedanken über Gefühle gemacht, was das eigentlich ist und was sie für Funktionen haben. Dann haben wir Texte zu den Gefühlen geschrieben und aufgenommen.
Welche Ziele hattet ihr mit dem Projekt?
* schöne Darbietungen zu zeigen, technisch weiterzukommen
* uns als Gruppe zu stärken und herauszufinden, was wir zusammen können
* die Leute mit unserem Zirkuszauber in den Bann zu ziehen, ihnen etwas über ihre Gefühle beizubringen damit sie keine Angst mehr haben müssen, ihre Gefühle zu zeigen
Für wen war es geplant, wen habt ihr am Ende erreicht?
* für unsere Gruppe „Just Girls“, für unsere Freunde & Familie & für Gäste im Circus
Was habt ihr mit eurem Projekt erreicht?
* wir sind richtig Freunde geworden * unsere Eltern sind richtig stolz auf uns
* wir haben was über Gefühle gelernt: das jedes wichtig ist, auch wenn ich nicht alle mag
* zwei von uns sind zum ersten Mal aufgetreten und es war eine schöne Erfahrung. Wir waren ganz aufgeregt, aber alles hat geklappt.
Gab es Herausforderungen?
* die Show in der kurzen Zeit zu schaffen, damit es einigermaßen ok aussieht
* die Glitzersteine auf das Kostüme zu bekommen. Sie haben einfach nicht geklebt und es hat ewig gedauert.
„Pusteblume“ ist der Titel des Kurzfilmes zum Thema Demenz, welcher durch die Mittel von Kinder- und Jugendbudgets Potsdam realisiert werden konnte.
Die Dreharbeiten waren ein Rennen gegen die Zeit. Insgesamt hatten wir für den gesamten Film nur zwei Drehtage, den 13. und 14. Dezember 2025. Zum Glück ist viel Zeit in die Vorbereitung geflossen. Dabei kamen wir zu der Erkenntnis, dass es sehr sportlich ist, das in zwei Tagen zu schaffen, aber nicht unmöglich. Wir hatten einen sehr strammen Zeitplan, welcher vorgesehen hatte: „8 Uhr Treffen – 10 Uhr Drehbeginn“. Trotz großer Bemühungen aller Beteiligten, ist das erste „Und bitte“ erst gegen 11:30 Uhr gefallen. Aber naja, mit dem Kopf durch die Wand und einer Meisterleistung von Teamwork haben wir es trotzdem geschafft, sechs Szenen und zehn Seiten Drehbuch, in zwei Drehtagen, abzudrehen und insgesamt 12:30 Minuten Film daraus zu zaubern.
Gedreht haben wir in einem Haus in Bornim. Abgesehen von den Schauspieler*innen (ein Kind und zwei Erwachsene), waren wir eine kleine Filmcrew, bestehend aus insgesamt 12 jungen Erwachsenen für Kamera, Licht, Ton, Set-Aufnahmeleitung und Regie sowie zusätzlich ringsherum noch viele weitere helfende Hände.
Die auf den Dreh folgende Postproduktion haben wir Ende Januar 2026 abschließen können. Der Film hat keine spezifische Zielgruppe, sondern ist inhaltlich sowie gestalterisch zugänglich für Klein und Groß. Der Film schafft es, Menschen verschiedenen Alters auf verschiedenen Ebenen zu berühren und in Bann zu ziehen.
Für das Filmprojekt „Pusteblume“ haben wir 2000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen. Diese sind vollständig aufgebraucht. Der größte Teil des Budgets ging für die Miete von Technik drauf. 900 Euro für professionelles Kamera, Ton und Licht Equipment. Zudem kommen Requisiten, Festplatten für Backus, Essen für alle, Kostüme, Fahrtkosten, etc. Ohne die ehrenamtliche und leidenschaftliche Hilfe von allen Beteiligten, hätte das Projekt trotz der Summe von 2000 Euro, nicht realisiert werden können. Daher ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten!
Doch das Geld hat uns die Möglichkeit gegeben, eine Qualität an den Tag zu legen, die wir uns anders nicht hätten finanzieren können. Daher auch ein riesen Dank an die Unterstützung von Kinder- und Jugendbudgets Potsdam.
Zwischen all den großen Krisen und der Zukunftsangst von heute wollten wir, Nour Attalla, Benjamin Lehn und Robert Manschke von der Zukunftsinitiative Next Era einen optimistischen Raum für junge Menschen schaffen, um zu erkunden, in welcher Zukunft wir eigentlich leben möchten – und wie wir als Generation dazu beitragen können, diese Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.
Am 27.02.2026 organisierten wir Zukunftswerkstätten für die 9. und 10. Klassen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule. In diesen Workshops gestalteten die Teilnehmenden eine kollektive Collage für ihr ideales Potsdam 2040 – mit Arbeiterrobotern, einer fliegenden Bahnlinie und fußgängerfreundlichen Nachbarschaften mit kleinen Gartenparzellen.
Doch wir hörten nicht beim bloßen Ausdenken von Utopien auf. Die Teilnehmenden entwickelten auch konkrete Pläne für kleine Aktionen, mit denen sie ihre unmittelbare Umgebung verbessern könnten – zum Beispiel den Bau eines Gründachs für ihre Schule oder die Organisation eines Wettbewerbs, bei dem Klassen gegeneinander antreten, um zu sehen, welche Klasse die größte Pflanze anbauen und die meisten Früchte und Gemüse ernten kann.
Obwohl die Workshops an einem Streiktag stattfanden, ermöglichte das digitale Zukunftsvorstellungstool Cosy Futures, dass auch Schüler:innen, die nicht zur Schule kommen konnten, teilnehmen und sich ihr Leben in einer besseren Zukunft vorstellen konnten.
Das Zukunftsvorstellungstool Cosy Futures wurde weiterhin mit Förderung des Medieninnovationszentrums Babelsberg entwickelt.
Ein Projekt vom Stamm Alanen - Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
Wir laden Gleichaltrige aus unserer Nachbarschaft ein, mit uns kleine Regale für ihr Zimmer zubauen. Wir leiten es an und es helfen keine Erwachsenen. Der Wunsch ist, uns mit der Nachbarschaft zu connecten und neue Menschen kennen zu lernen.